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BARF für kleine Hunderassen

Mögliche Rassen: Chihuahua, Yorkshire Terrier, Pomeranian (Zwergspitz), Malteser, Zwergdackel, Zwergpinscher, Havaneser, Papillon, Bichon Frisé, Pekinese, Shih Tzu, Jack Russell Terrier (kleinwüchsige Vertreter)

Kleine Rassen (bis 10 kg)

  • Höherer Energiebedarf pro kg Körpergewicht
  • Häufig sensibleres Verdauungssystem
  • Knochenanteil anpassen (feinere, weichere Knochen wie Hühnerflügel)

Typische Merkmale kleiner Hunde bei der Ernährung

  • Schneller Stoffwechsel → erfordert eine nährstoffdichte, gut verdauliche Ration
  • Empfindlicher Magen-Darm-Trakt → zu grobe Knochen oder stark belastende Innereien können Probleme bereiten
  • Kleines Maul / feine Kieferstruktur → Auswahl passender Knochen ist besonders wichtig

Grundprinzipien für die BARF-Ration kleiner Rassen

  • Knochenanteil reduzieren oder anpassen: Nur weiche, gut kaubare Knochen (z. B. Hühnerhälse, -flügel, Entenhälse)
  • Feine Strukturierung der Ration: Gemüse püriert, Fleisch ggf. zerkleinert, Portionen gut verdaulich aufbereitet
  • Ausgewogene Mikronährstoffversorgung: Aufgrund kleiner Futtermenge muss die Zusammensetzung besonders präzise sein
  • Mehrere kleine Mahlzeiten pro Tag: Entlastet die Verdauung und beugt Unterzuckerung bei sehr kleinen Hunden vor

Geeignete Zutaten für kleine Hunderassen

  • Mageres Muskelfleisch (Huhn, Pute, Rind)
  • Hochwertiges Fett (z. B. Lachsöl, Ziegenfett in kleinen Mengen)
  • Feine Gemüsearten wie Zucchini, Karotten, Kürbis (immer gut püriert)
  • Ergänzungen wie Seealgenmehl, Eierschalenpulver und Bierhefe für Hunde in exakt dosierter Form

Häufige Fehler bei kleinen Hunderassen

  • Knochen zu groß oder zu hart – erhöhtes Risiko für Zahnprobleme oder Verstopfung
  • Unausgewogene Ration wegen geringer Gesamtmenge – bei kleinen Portionen ist jeder Bestandteil entscheidend
  • Zu fettarme Fütterung – kann bei aktiven kleinen Hunden zu Energie- oder Fellproblemen führen
  • Zu große Portionen auf einmal – führt schnell zu Verdauungsbeschwerden

Kleine Hunde stellen hohe Ansprüche an Präzision und Sorgfalt bei der Fütterung. Mit einer sorgfältig abgestimmten BARF-Ration, weichen Knochen und einem Augenmerk auf Verdaulichkeit und Nährstoffdichte kann man diese Hunderassen artgerecht und gesund ernähren – individuell, verträglich und alltagstauglich.

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