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BARF bei Untergewicht / Mangelernährung bei Hunden

Wann liegt beim Hund Untergewicht oder Mangelernährung vor?

Von Untergewicht spricht man, wenn das Körpergewicht eines Hundes dauerhaft unter dem rassetypischen Idealbereich liegt und Rippen, Wirbelsäule oder Beckenknochen deutlich sichtbar oder tastbar sind. Mangelernährung bezieht sich darüber hinaus auf Defizite an lebenswichtigen Nährstoffen – auch bei normalem Gewicht. Ursachen reichen von erhöhtem Energiebedarf (z. B. bei Arbeitshunden oder Genesung) über Appetitverlust bis zu Verdauungs- oder Stoffwechselstörungen.

Risiken und Folgen einer unzureichenden Nährstoffversorgung

Chronisches Untergewicht schwächt das Immunsystem, begünstigt Infektionen, verzögert Heilungsprozesse und kann zu Muskelabbau, hormonellen Störungen oder Organschwäche führen. Besonders gefährdet sind ältere, kranke, gestresste oder unterversorgte Hunde aus dem Tierschutz. Eine bedarfsgerechte, energiereiche Fütterung ist hier essenziell.

Wie kann BARF bei Untergewicht helfen?

BARF bietet die Möglichkeit, mit hochwertigen Proteinen, gesunden Fetten und nährstoffreichen Komponenten aufzustocken. Im Gegensatz zu Fertigfutter ist die Energiezufuhr individuell steuerbar, ohne auf Zucker oder billige Kalorienquellen zurückgreifen zu müssen. Auch der Einsatz von Zusätzen zur Appetitanregung oder zur Unterstützung der Verdauung ist möglich.

Vorteile von BARF bei Mangelernährung:

  • Kontrolle über Energie- und Fettgehalt
  • Hochwertiges Eiweiß zur Förderung des Muskelaufbaus
  • Keine versteckten Füllstoffe, dafür dichte Nährstoffversorgung
  • Appetitanregende Wirkung durch frisches, aromatisches Futter
  • Möglichkeit zur individuellen Ergänzung (z. B. bei Nährstoffmangel, Rekonvaleszenz)

BARF-Ration bei Untergewicht: Empfehlungen zur Gewichtszunahme

  • Futtermenge erhöhen: je nach Zustand auf 3–6 % des Körpergewichts
  • Energiezufuhr steigern durch fettreiches Fleisch (z. B. Rind, Lamm, Gans)
  • Innereien und Knochen weiterhin gezielt einsetzen, aber nicht überdosieren
  • Hochwertige Fette ergänzen, z. B. Lamm oder Lachsöl
  • Zubereitung möglichst schmackhaft gestalten – warmes Wasser, Brühen, pürierte Gemüseanteile