Gesetzliche Bestimmungen und Richtlinien: Was beim BARFen zu beachten ist

Jürgen Hitzegrad
Von Jürgen Hitzegrad, BARF-Experte
Zuletzt aktualisiert am 09.09.2026
hund mit fleischigem knochen

Auch wenn BARF auf natürlichen Zutaten basiert, unterliegt die Rohfütterung bestimmten gesetzlichen Vorgaben und Qualitätsstandards. Wer verantwortungsvoll barfen möchte, sollte sich mit den wichtigsten Rahmenbedingungen vertraut machen – besonders beim Einkauf, der Lagerung und der Fütterung.

BARF und das Futtermittelrecht

In Deutschland wird BARF rechtlich als Einzelfuttermittel bzw. als Einzelfuttermittelbestandteil eingeordnet. Das heißt: Wer Fleisch, Innereien oder Knochen zum Zweck der Tierfütterung vertreibt, muss sich an das geltende Futtermittelgesetz halten. Dazu zählen:

  • Kennzeichnungspflicht: Jede Zutat muss eindeutig deklariert sein – z. B. „Rinderherz, tiefgefroren“, inklusive Herkunft, MHD und Chargennummer.
  • Hygienevorgaben: Unternehmen müssen nachweislich sicherstellen, dass alle Produkte den hygienischen Anforderungen der EU-Verordnung (EG) Nr. 183/2005 entsprechen.
  • Transparenz: Herkunft und Zusammensetzung der Zutaten müssen nachvollziehbar sein.

Wichtig für Tierhalter: Wer für den Eigenbedarf barft, braucht keine besondere Genehmigung. Wer jedoch Fleischreste aus der Gastronomie oder Schlachtabfälle verwenden will, muss ggf. besondere Auflagen erfüllen – etwa nach TierNebV oder Abfallrecht.

Tipp: Wir von Hitzegrad© – Ihr BARF-Experte wurden für unsere Transparenz mit dem DtGV-Service-Award 2026 ausgezeichnet. Wir prüfen unsere Produkte regelmäßig auf schädliche Keime: Wir unterziehen uns konsequenten Kontrollen durch Ordnungsamt, Veterinäramt, Landesministerium für Verbraucherschutz und sogar indirekten Kontrollen durch Zoos. Sie können sich bei Hitzegrad® auf laborgeprüfte Qualität verlassen.

Herkunft & Qualität der Zutaten: Darauf sollte man achten

Beim BARFen kommt es besonders auf die Qualität der Rohstoffe an. Achte beim Einkauf auf:

  • Hohe Qualität: Fleisch, das auch für den menschlichen Verzehr zugelassen ist, bietet maximale Sicherheit – frei von Krankheitserregern, Medikamentenrückständen oder Schlachtnebenprodukten minderer Qualität.
  • Transparente Herkunft: Seriöse Anbieter geben Herkunftsländer, Aufzuchtsform (z. B. Weidehaltung) und Verarbeitungsschritte offen an.
  • Zertifizierte Verarbeitung: Produkte mit Zertifikaten und Siegeln, wie beispielsweise das BIO Siegel garantieren höchste Hygienestandards.

Tipp: Bei Hitzegrad© – Ihr BARF-Experte stammen alle BARF-Produkte aus kontrollierten Betrieben mit nachvollziehbarer Herkunft. Alle sind Familienbetriebe, die wir persönlich kennen. Sämtliches Fleisch stammt bei uns aus angemessener Haltung.

BARF und Tierärzte: Pflicht zur Aufklärung?

Viele Tierärzte stehen BARF inzwischen offen gegenüber, einige raten jedoch aus Unsicherheit davon ab. Fakt ist: Es besteht keine gesetzliche Pflicht, BARF mit dem Tierarzt abzustimmen, aber es ist sinnvoll, einen offenen Austausch zu pflegen – besonders bei Vorerkrankungen, Allergien oder speziellen Ernährungsanforderungen. Wenn es um die passende Ernährung geht, helfen wir Ihnen gerne weiter. Sie können sich jederzeit an unsere kostenlose Futterberatung unter 02151-15407-0 wenden.

Wer tiefer ins Thema BARF einsteigen möchte, findet bei Hitzegrad© – Ihr BARF-Experte umfassende Einführungen für Hunde und Katzen. Dort werden nicht nur die Grundlagen und Vorteile der Rohfütterung verständlich erklärt, sondern auch weiterführende Themen behandelt, etwa die Fütterung bei Allergien, Erkrankungen oder besonderen Lebensphasen. Ob als Einstieg oder zur Vertiefung: Diese Artikel bieten Orientierung und praktische Hilfe, um BARF individuell und gesund umzusetzen.

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