
Zuletzt aktualisiert am 27.02.2026
Im Beitrag Barf Futterplan für Hunde beschäftigten wir uns überwiegend mit dem Fleisch und den Knochen, die beim Hunde Barfen unerlässlich sind. Wie wir eingangs erwähnten, besteht die Rohfütterung beim Hund aus einem Zusammenspiel von Fleisch, Gemüse und Obst. In dieser Kategorie klären wir Sie auf, welches Gemüse und Obst Sie Ihrem Hund beim Barfen füttern können und wie Sie den Speiseplan für Hunde komplettieren.
→ Zur Obst- und Gemüseliste springen
Inhalte
- Obst und Gemüse beim Barfen
- Warum sollten Hunde auch Obst, Gemüse und Kräuter bekommen?
- Welche Gemüsesorten dürfen Hunde essen?
- Welche Gemüsesorten sollten Hunde nicht bekommen?
- Welche Obstsorten dürfen Hunde essen?
- Welche Obstsorten sollten Hunde nicht bekommen?
- Welche Mengen an Gemüse füttere ich dem Hund?
- Was ist besser: Frisches Gemüse oder Barfflocken?
- Eier beim Barfen
- Milchprodukte beim Barfen
- Öle und Barfen
- Barf für Hunde und Getreide
Obst und Gemüse beim Barfen

Nicht jedes Obst oder Gemüse eignet sich für das Barfen beim Hund. Zudem sollten Sie für Hunde pflanzliche Bestandteile stets pürieren, da das Verdauungssystem beim Hund nicht auf die Aufspaltung von Pflanzen ausgelegt ist. Beim Füttern von Obst empfiehlt sich, überreife Früchte zu wählen. Sie sind für Hunde leichter verdaulich und für Sie besser zu verarbeiten. Kerne dürfen Hunde hingegen auf keinen Fall bekommen. Die in Fruchtkernen enthaltene Blausäure ist giftig.
Warum sollten Hunde auch Obst, Gemüse und Kräuter bekommen?
Auch wenn der Wolf im Herzen Ihres Hundes bei diesem Thema vielleicht kurz die Augenbraue hebt: Hunde waren nie reine Fleischfresser. Schon an der Seite des Menschen landeten über Jahrtausende hinweg nicht nur Beute, sondern auch pflanzliche Bestandteile im Napf – Beeren, Wurzeln, Gräser, Kräuter. Der Hund hat sich angepasst. Und genau deshalb profitiert er bis heute von einer ausgewogenen Mischung aus tierischen UND pflanzlichen Komponenten.
Aus ernährungsphysiologischer Sicht liefern Obst, Gemüse und Kräuter wertvolle Ballaststoffe, sekundäre Pflanzenstoffe, Vitamine und Mineralien. Ballaststoffe unterstützen eine gesunde Verdauung und eine stabile Darmflora, während natürliche Mikronährstoffe das Immunsystem, den Stoffwechsel und die Zellgesundheit fördern. Kräuter wiederum können gezielt regulierend wirken – etwa auf Magen, Darm oder Haut. Das sind Effekte, die Fleisch allein nicht liefert und auf die Hunde für ein gesundes, vitales Leben und Tollen angewiesen sind.
Welche Gemüsesorten dürfen Hunde essen?
Gemüse kann im BARF-Napf weit mehr als nur „Beilage“ sein. Richtig ausgewählt, liefert es Ballaststoffe für eine gesunde Verdauung, natürliche Vitamine für das Immunsystem und sekundäre Pflanzenstoffe, die den Organismus unterstützen. Die folgenden Gemüsesorten gelten als besonders geeignet, weil sie gut verträglich sind und echten ernährungsphysiologischen Mehrwert bieten – vorausgesetzt, sie werden korrekt zubereitet:
- Karotten: Sie unterstützen die Verdauung, liefern Beta-Carotin für Haut, Fell und Augen und gelten als besonders magenfreundlich. Am besten fein geraspelt oder gekocht füttern, damit die Nährstoffe gut aufgenommen werden können.
- Gurke: Sie ist kalorienarm, erfrischend und eignet sich hervorragend zur Flüssigkeitszufuhr an warmen Tagen. Wichtig ist, nur Gurken ohne bitteren Geschmack zu verwenden.
- Zucchini: Diese Gemüsesorte ist leicht verdaulich und ideal für sensible Hunde oder Schonkost-Tage. Bitter schmeckende Exemplare sollten konsequent entsorgt werden.
- Kürbis: Kürbis wirkt regulierend auf den Darm und kann sowohl bei Durchfall als auch bei Verstopfung helfen. Er sollte stets gekocht gefüttert werden, z. B. als Hokkaido oder Butternut.
- Süßkartoffel: Sie liefert komplexe Kohlenhydrate, Vitamine und Mineralstoffe und sorgt für langanhaltende Energie. Süßkartoffeln dürfen ausschließlich gekocht in den Napf.
- Kartoffel: Gekocht ist sie eine gut verträgliche Energiequelle für Hunde. Roh ist sie wegen Solanin giftig, außerdem müssen grüne Stellen und Keime immer entfernt werden.
- Grüne Bohnen: Sie enthalten wertvolle Ballaststoffe und unterstützen das Sättigungsgefühl, etwa bei übergewichtigen Hunden. Roh sind sie giftig und müssen daher immer gekocht werden.
- Erbsen: Erbsen liefern pflanzliches Eiweiß, Vitamine und Mineralstoffe. Gekocht oder blanchiert sind sie gut verträglich; bei Dosenware sollte der Salzgehalt beachtet werden.
- Brokkoli: Brokkoli enthält Sulforaphan, das antioxidativ wirkt und die Zellgesundheit unterstützen kann. Gedünstet und in kleinen Mengen füttern, da er sonst blähend wirken kann.
- Blumenkohl: Er liefert Vitamine und Ballaststoffe und ist in moderaten Mengen gut verträglich. Wie Brokkoli sollte er gedünstet und nicht roh verfüttert werden.
- Kohlrabi: Kohlrabi ist reich an Vitamin C und gut bekömmlich, wenn er nicht übermäßig gefüttert wird. Gekocht oder fein geraspelt eignet er sich am besten.
- Chinakohl: Diese Kohlsorte gilt als besonders leicht verdaulich und ist magenfreundlicher als viele andere Kohlarten.
- Pastinake: Sie ist mild, leicht süßlich und sehr gut verträglich – auch für empfindliche Hunde oder Welpen.
- Fenchel: Fenchel kann bei Magen-Darm-Beschwerden wohltuend wirken und Blähungen reduzieren. Er eignet sich roh oder gekocht.
- Sellerie / Staudensellerie: Sellerie unterstützt die Nierentätigkeit und wirkt leicht entwässernd. Fäden sollten entfernt und das Gemüse klein geschnitten werden.
- Rote Beete: Sie liefert wertvolle Mineralstoffe und kann die Blutbildung unterstützen. Gekocht oder gedünstet füttern; bei nierenkranken Hunden besser meiden.
- Spinat / Mangold: Beide liefern Eisen und Vitamine, sollten aber nur in kleinen Mengen und gedünstet gefüttert werden. Wegen des Oxalsäuregehalts nicht täglich geeignet.
- Grüne Salate: Kopfsalat, Feldsalat oder Romana liefern leichte Ballaststoffe und Frische. Am besten püriert unter das Futter mischen.
- Spargel: Spargel wirkt leicht harntreibend und liefert Mineralstoffe. Gekocht füttern und holzige Enden entfernen.
- Tomate: Sehr reife, rote Tomaten liefern Antioxidantien wie Lycopin. Strunk und grüne Teile müssen entfernt werden, und die Menge sollte klein bleiben.
- Paprika: Rote und gelbe Paprika enthalten viel Vitamin C und sind gut verträglich. Kerne und Strunk entfernen; grüne Paprika sind tabu.
- Radieschen / Rettich: Sie regen den Stoffwechsel an, können aber durch ihre Schärfe den Magen reizen. Deshalb nur in kleinen Mengen füttern.
Hitzegrad® Pro-BARF-Tipp: Wenn Sie sich das viele Schnibbeln, den Zubereitungsaufwand sowie das Frischhalten des Gemüses sparen und außerdem sicherstellen wollen, dass Ihr Hund die enthaltenen Nährstoffe ideal aufnehmen kann, greifen Sie am besten zu unseren Barfflocken.
Welche Gemüsesorten sollten Hunde nicht bekommen?
So wertvoll viele Gemüsesorten für Hunde sein können – einige gehören entweder gar nicht oder nur sehr eingeschränkt in den Napf. Gründe dafür sind giftige Inhaltsstoffe, eine schlechte Verträglichkeit oder Risiken bei falscher Zubereitung. Bei den folgenden Sorten ist daher Vorsicht geboten:
- Zwiebeln: Sie enthalten Schwefelverbindungen, die die roten Blutkörperchen schädigen können und bei Überdosierung zu Blutarmut führen. In sehr kleinen, gezielt eingesetzten Mengen können sie zwar therapeutisch sinnvoll sein, bei Unsicherheit gilt jedoch: lieber meiden oder Rücksprache halten.
- Knoblauch: Knoblauch wirkt ähnlich wie Zwiebeln auf den Organismus und kann bei falscher Dosierung toxisch sein. Auch hier gilt: Die Menge entscheidet, weshalb ungeübte Halter besser darauf verzichten.
- Lauch / Porree / Schnittlauch / Bärlauch: Diese Lauchgewächse enthalten ebenfalls problematische Schwefelverbindungen. Sie sollten höchstens unregelmäßig und nur in sehr kleinen Mengen gefüttert werden.
- Rohe Kartoffeln: Sie enthalten Solanin, das für Hunde giftig ist und zu schweren Vergiftungserscheinungen führen kann. Kartoffeln dürfen ausschließlich gekocht verfüttert werden.
- Rohe Hülsenfrüchte: Bohnen, Kichererbsen und ähnliche Sorten enthalten roh das Gift Phasin, das Magen und Darm stark belastet. Erst durch gründliches Kochen werden sie verträglich.
- Auberginen: Sie enthalten ebenfalls Solanin, besonders im rohen oder unreifen Zustand. Daher sollten Auberginen im Hundeernährungsplan besser keine Rolle spielen.
- Pilze aus dem Wald: Die große Verwechslungsgefahr mit giftigen Arten macht Waldpilze grundsätzlich ungeeignet. Auch wenn Zuchtchampignons gekocht meist verträglich sind, ist Vorsicht geboten.
- Scharfe Chili / Peperoni: Scharfe Gemüsesorten reizen Schleimhäute und Magen stark und können zu Schmerzen und Entzündungen führen. Sie sind für Hunde grundsätzlich tabu.
- Kohl in großen Mengen: Viele Kohlsorten fördern die Gasbildung im Darm und können schmerzhafte Blähungen verursachen. Kleine Mengen sind meist unproblematisch, große Portionen jedoch nicht.
- Avocado: Sie enthält das Toxin Persin, das insbesondere Herz und Kreislauf schädigen kann. Da die Verträglichkeit individuell stark schwankt, sollte Avocado sicherheitshalber komplett gemieden werden.

Entdecken Sie unseren Obst- & Gemüsegarten!
Welche Obstsorten dürfen Hunde essen?
Auch Obst kann für Hunde eine wertvolle Ergänzung sein – als kleine Vitaminquelle, als fruchtige Abwechslung oder als natürlicher Snack zwischendurch. Wichtig ist dabei aber immer: Obst nur in kleinen Mengen füttern, da es Fruchtzucker enthält. Außerdem sollte es grundsätzlich gewaschen, reif und kernlos sein. Dann liefern die folgenden Sorten gut verträgliche Nährstoffe und klasse Pluspunkte für den Napf.
- Apfel: Äpfel liefern Pektin, das die Verdauung regulieren kann, und enthalten wertvolle Vitamine. Das Kerngehäuse muss immer entfernt werden, da die Kerne Blausäure enthalten.
- Birne: Sie ist besonders säurearm, gut bekömmlich und eignet sich auch für empfindliche Hunde. Auch hier gilt: ohne Kerngehäuse füttern.
- Banane: Bananen liefern Kalium und schnell verfügbare Energie und können bei leichtem Durchfall helfen. Wegen des hohen Zuckergehalts sollten sie jedoch nur in kleinen Mengen gegeben werden.
- Beeren-Mix: Erdbeeren, Himbeeren, Heidelbeeren und Brombeeren sind reich an Antioxidantien und unterstützen das Immunsystem. Am besten gut gewaschen und zerdrückt oder püriert füttern.
- Wassermelone: Sie wirkt stark hydratisierend und ist an warmen Tagen ein idealer Frischekick. Schale und Kerne müssen vollständig entfernt werden.
- Honigmelone: Sehr aromatisch und süß, liefert sie Vitamine und Flüssigkeit. Aufgrund des hohen Zuckergehalts nur kleine Portionen füttern, ebenfalls ohne Schale und Kerne.
- Pfirsich / Nektarine / Aprikose: Das Fruchtfleisch ist gut verträglich und vitaminreich. Die Steine müssen unbedingt entfernt werden, da sie Blausäure enthalten und Verschluckungsgefahr bergen.
- Ananas / Papaya: Beide Früchte enthalten Enzyme, die die Verdauung unterstützen können. Sie sollten sehr reif und nur in kleinen Mengen verfüttert werden.
- Mango: Mango liefert Vitamin A und C und ist gut bekömmlich. Schale und großer Kern sind vor dem Füttern zu entfernen.
- Kiwi: Sie kann die Verdauung anregen und liefert Vitamin C. Nur sehr reif und weich füttern, da sie sonst Magenprobleme verursachen kann.
- Orange / Mandarine: Diese Zitrusfrüchte liefern Vitamin C, sind aber relativ säurehaltig. Deshalb nur in kleinen Mengen anbieten, da manche Hunde empfindlich reagieren.
- Kokosnuss: Kokosfleisch oder Kokosflocken wirken leicht wurmwidrig und liefern wertvolle Fettsäuren. Aufgrund des hohen Fettgehalts sparsam füttern.
Welche Obstsorten sollten Hunde nicht bekommen?
Genau wie beim Gemüse vorhin gilt auch für Obst: Nicht jedes Obst, das für uns gesund ist, ist auch für Hunde geeignet. Manche Sorten enthalten für Ihren Vierbeiner giftige Inhaltsstoffe, andere belasten Verdauung oder Stoffwechsel unnötig. Generell gilt außerdem: Obst aus Konserven, gezuckertes Trockenobst oder in Sirup eingelegte Früchte sind tabu, da sie Übergewicht, Zahnprobleme und Verdauungsstörungen fördern können. Die folgenden Obstsorten sollten Sie daher konsequent meiden:
- Weintrauben / Rosinen / Sultaninen: Sie können bei Hunden bereits in kleinen Mengen zu akutem Nierenversagen führen. Da die toxische Dosis individuell stark schwankt, sollten diese Früchte strikt vermieden werden.
- Holunderbeeren: Roh sind sie giftig und können zu schweren Vergiftungen führen. Gekocht wären sie zwar verträglich, werden in der Hundeernährung aber dennoch nicht empfohlen.
- Sternfrucht (Karambole): Sie kann insbesondere bei nierenkranken Hunden schwere Probleme verursachen und gehört daher nicht in den Napf.
- Quitten: Roh sind sie kaum verdaulich und enthalten viele Gerbstoffe, die Magen und Darm reizen können. Für Hunde sind sie daher ungeeignet.
- Rhabarber: Botanisch ein Gemüse, wird er oft wie Obst behandelt, enthält jedoch extrem viel Oxalsäure. Diese bindet Kalzium und kann Nieren und Knochen schädigen.
- Steinobst-Kerne: Die Kerne von Kirschen, Pflaumen oder Aprikosen enthalten Blausäure und können zudem zu Darmverschluss führen. Das Fruchtfleisch ist teilweise verträglich, die Kerne jedoch absolut tabu.
- Physalis: Unreife Früchte sowie die Pflanze selbst sind giftig für Hunde. Daher sollte Physalis generell gemieden werden.

Entdecken Sie unseren Obst- & Gemüsegarten!
In speziell auf das Barfen ausgerichteten Futtershops für Hunde erhalten Sie mitunter bereits fertig pürierte Obst- und Gemüsemixe, die Sie unbesorgt füttern können. Haben Sie einmal keinen Mixer oder eine Mischung zur Hand, können Sie notfalls auf Möhren- und Kartoffelbrei aus der Kinderernährung zurückgreifen und Ihre Hunde auf diese Weise mit Nährstoffen versorgen.

Welche Mengen an Gemüse füttere ich dem Hund?
Gemüse für Hunde BARF ist eine gesunde und natürliche Ergänzung zur Ernährung. Der größte Bestandteil beim Barfen für Hunde besteht aus Fleisch, Knochen und Innereien. Experten raten zu einem Mischungsverhältnis von 80:20, was bedeutet, dass Sie eine Mahlzeit für Ihren Hund nur zu 20 Prozent aus Gemüse und Obst herstellen. Um die Vitaminzufuhr beim Barfen von einem Hund zu sichern, sollten Sie möglichst auf das Grün der Pflanzen zurückgreifen. Gerade in Blattgrün wie Karottengrün sind die Vitamine hoch konzentriert. Aber auch Salatblätter gelten als hochwertiger Vitaminlieferant.
Testen Sie doch auch mal unseren Barf Rechner für Hunde. Da können Sie bequem die Kriterien für Ihren Hund einstellen und erhalten dazu noch Menüvorschläge.
Was ist besser: Frisches Gemüse oder Barfflocken?
Auf den ersten Blick erscheint es selbstredend besser, frisches Gemüse zu verfüttern. Wie bei uns Menschen: Hochverarbeitete Lebensmittel meiden, stattdessen frische Zutaten verwerten und genießen. Bei Hunden ist das etwas anders. Denn: Der Verdauungstrakt Ihrer Fellnase ist kürzer und es fehlen bestimmte Enzyme, um harte pflanzliche Zellwände aufzuschließen. Das bedeutet: Frisches Gemüse für Ihren Hund nicht so gut verwertbar ist wie etwa die Barfflocken. (Ganz abgesehen vom Zeit- und Zubereitungsaufwand, den frisches Gemüse mit sich bringt.)
Kaut Ihr Liebling beispielsweise auf einer ganzen, rohen Karotte herum, ist bis zum Verdauungstrakt alles in Ordnung. Darf er. Allerdings wird er die meisten Gemüsestücke so wieder ausscheiden, wie er sie runtergeschluckt hat – mitsamt der Vitamine. Die gewünschte Nährstoffverwertung bleibt aus, weil das Gemüse in seiner reinen Form nicht verwertet werden konnte. Womöglich hätte das Gemüse noch die Darmwände gereizt und zu Verdauungsbeschwerden geführt. Wäre das Gemüse fein püriert, geraspelt oder gekocht worden, hätte es funktioniert. (Doch das bedeutet Arbeit.)
Barfflocken lösen die Problematik ganz leicht auf. Ganz gleich, ob Obst, Gemüse, Kräuter oder etwas anderes in Flockenform: Ihr Hund kann es verwerten. Und obwohl die ursprünglichen Frischzutaten verarbeitet wurden, ist die Nährstoffbilanz super. Die Verarbeitung passiert so schonend, sodass die wertvollen Vitamine und Mineralien erhalten bleiben. Außerdem werden bei unseren Barfflocken keine künstlichen Zusätze hinzugegeben. Das ist das Hitzegrad® Qualitätsversprechen. Einhundert Prozent Natur pur. Immer.
Eier beim Barfen
Ob Eier unbedingt beim Barf für den Hund enthalten sein sollen, ist weiterhin strittig. Sie können Ihrem Hund durchaus Eier füttern, allerdings beschränkt sich die Verträglichkeit rein auf das Eigelb. Der klare Teil des Eis beinhaltet Avidin, was Ihrem Hund die Aufnahme von Biotin verhindert. Eigelb hingegen besitzt einen hohen Anteil an Fettsäuren, Spurenelementen und Vitaminen, sodass es sich für das Barfen anbietet. Ungefähr zwei bis drei Eier pro Woche können Sie also ruhig in den Speiseplan integrieren. Einige Hundehalter mahlen zudem die Eierschalen, um die Kalziumversorgung bei ihrem Hund sicherzustellen.
Milchprodukte beim Barfen
Nicht weniger umstritten als Eier sind Milchprodukte. Hunde können den Milchzucker nur schwer verdauen, dennoch gibt es die Möglichkeit, hin und wieder Milchprodukte mit Gemüse auf den Speiseplan zu setzen. Gerade vergorene Produkte, beispielsweise Joghurt, Quark und Hüttenkäse kommen hierzu infrage. Die Produkte dienen sogar als Unterstützung, falls Ihr Hund Verdauungsprobleme und Durchfall hat. Durch das leicht verdauliche Eiweiß in den Milchprodukten decken Sie die Kalzium- und Eiweißversorgung ab.
Öle und Barfen
Damit Ihr Hund vegetarische Bestandteile aus dem Gemüse verdauen kann, müssen Sie ihm Öl füttern. Die meisten in Gemüse vorkommenden Vitamine sind fettlöslich und werden über das Öl aufgespalten. Zudem besitzen Öle Fettsäuren, die für ihren Hund unverzichtbar sind. Beim Barfen wird gerade das kaltgepresste Lachsöl gerne genutzt, da es ungemein reichhaltig an Omega-3-Fettsäuren ist.
Barf für Hunde und Getreide
Getreide ist ebenfalls umstritten beim Barfen. Einige Getreidesorten können Sie Ihrem Hund durchaus geben, doch besteht hier, anders als bei Obst und Gemüse, kein Zwang. Getreide beinhaltet viele Kohlenhydrate und Ballaststoffe und führt dazu, dass Hunde gerne einmal zunehmen. Achten Sie nur darauf, dass der Getreideanteil niemals 50 Prozent einer Mahlzeit übersteigt. Zudem sollten Sie nur glutenfreies Getreide nutzen, um das Allergierisiko beim Hund zu verringern. Geeignet sind mitunter Reis und Hirse. Ebenfalls enthalten Kartoffeln und Nudeln Kohlenhydrate.
