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Darf ich ein krankes Tier barfen?

Gegenfrage: Darf ein kranker Mensch gesunde Lebensmittel bekommen?

Was im Krankheitsfall zu tun und zu lassen ist, muss natürlich immer eine individuelle Einzelfallentscheidung sein. Nur spricht ganz generell bei Lebewesen doch nichts gegen eine gesunde, natürliche Ernährung. Auch und gerade im Krankheitsfall nicht. Alles, was den Organismus dabei unterstützt, mit seiner Krankheit fertig zu werden ist hilfreich. Eine gesunde Ernährung stärkt das Immunsystem und das ist überlebenswichtig. Es gibt Situationen, in denen zum Beispiel Fasten angezeigt ist – auch bei Tieren. Das aber ist wiederum im Einzelfall zu entscheiden. „Barfen“ ist ja keine „Kur“ für die robustesten aller Tiere oder etwas Ähnliches. Barfen ist einfach eine gesunde, möglichst natürliche, artgerechte Ernährung.

Kranker Hund

Ganz sicher hat Rohfütterung häufig positiven Einfluss auf Gesundheit und Wohlbefinden. Zu Unterscheiden gilt eine akute Erkrankung und eine chronische Beeinträchtigung. Beides kann auf jeden Fall verbessert werden. Viele Erscheinungen lassen sich durch die Fütterung beeinflussen.

Wunder kann auch Fleisch nicht bewirken, aber beinahe

Magenverstimmung, Durchfall oder Hautausschlag sind gute Beispiele um die Vorteile einmal aufzuzeigen.
Bauchschmerzen, Unwohlsein, Durchfall und Mattigkeit können durch leichte Kost schneller überwunden werden. Ein sicherer Indikator ist das Fressverhalten ihres Tieres: zeigt es Hunger, fordert es Futter oder werden gezielt Magen schonende Kräuter im Garten gefressen?
So wie bei uns Menschen hilft leichte Kost durch die akute Phase und meist auch um schneller wieder fit zu werden. Wichtig ist eine gute Flüssigkeitsversorgung: Trinken ist jetzt absolute Priorität.

Kleine Portionen, leichtes Muskelfleisch und z.B. gekochte Möhren sättigen ohne Belastung und helfen über den Berg.

Hund freut sich auf Barf

Hautausschläge können verschiedene Ursachen haben, häufig steht eine Allergie oder Unverträglichkeit dahinter. Manche Bestandteile des Futters werden nicht vertragen.

Zusammen können wir uns auf die Suche machen. Wir machen gemeinsam eine Bestandsaufnahme:  Welches Futter wird gegeben, gibt es Schübe oder ist kontinuierlich das Hautbild schlecht oder besteht dauerhaft ein Juckreiz. Haben Sie neue Leckerlis oder Kau-Artikel ausprobiert, hat ihr Hund bei Freunden etwas anderes als üblich gefressen, erkennen Sie ein Muster usw.

Meist haben wir aufgrund unserer Erfahrung eine Idee welches die Auslöser für juckende, nässende und schmerzende Ausschläge sind. Es ist traurig zu sehen wie das eigene Tier sich quält, um den Schlaf gebracht wird und zu Recht, unleidlich ist.
Durch ein paar Tricks kann die Ursache gefunden werden. Und bereits nach ungefähr 14 Tagen ist in den überwiegenden Fällen eine Besserung sichtbar.

Auch chronische Erkrankungen können durch Fütterung oft besser in Schach gehalten werden.

Gelenkerkrankungen, mittlerweile weit verbreitet, oft mit Schmerz und Leid verbunden, können durch Weglassen oder Zufügen einzelner Bestandteile gemildert werden.

Lebensqualität steht für uns an oberster Stelle. Manchmal sind es Kleinigkeiten die verändert werden und schon kann ihr Liebling wieder fröhlicher am Familienleben teilnehmen.

Lassen Sie ihr Tier von unserer Erfahrung profitieren, wir stehen gerne beratend zur Seite. Gemeinsam können Sie, ihr Tierarzt und wir vieles erreichen. Keine Sorge, in den meisten Fällen ist eine Verbesserung, ohne große Veränderung, leicht zu erreichen. Packen wir es an!