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Chlor

Chlor ist für sich genommen ein giftiger Stoff für Katzen und Hunde. In gebundener Form, zum Beispiel als Natriumchlorid, sowie als Spurenelement ist Chlor jedoch lebensnotwendig. Natriumchlorid kommt in verschiedener Konzentration auch in der freien Natur vor und ist das einzige Mineral, das von wild lebenden Tieren gezielt aufgenommen wird. Sie lecken oder fressen chloridhaltige Erde, um einem Mineralstoffmangel vorzubeugen.

Chlorid in gebundener Form ist im Körper für den Flüssigkeitshaushalt zuständig. Es reguliert die Weiterleitung und Entstehung von Nervenimpulsen und ist wichtig für die Gewebespannung und den Muskelaufbau. In Rohfutter ist von Natur aus kein oder nur sehr wenig Natriumchlorid enthalten. Durch die Gabe von Mineralwasser kann dieser Mangel jedoch zumeist ausgeglichen werden. Gut abgestimmte Ergänzungsfuttermittel helfen bei der Ernährung mit Barf, den Chloridbedarf zu regulieren. Bei Fertighundefutter hingegen wird Natriumchlorid künstlich zugeführt – meist in viel zu hohen Dosierungen, was die Nieren schädigen kann.

Chrom

Das Schwermetall Chrom ist ein sogenanntes Ultraspurenelement. Der tägliche Bedarf liegt unter einem halben Milligramm pro Tag. Chrom wird dem Körper der Hunde und Katzen über die Nahrung zugeführt. Es ist notwendig für den Stoffwechsel und die Insulinbildung – und damit wichtig für die Blutzuckerregulierung. Außerdem ist Chrom essenziell für die Produktion körpereigener Eiweiße.

Zu den chromhaltigen Nahrungsmitteln zählen alle Fleischprodukte, vor allem Innereien wie Leber und Nieren. Eine hohe Chromkonzentration ist auch in Muskelfleisch zu finden, das vorwiegend beim Barfen gefüttert wird. Chrom lagert sich im Laufe des Lebens in Knochen, Fett und Muskelgewebe sowie in sämtlichen Innereien ab, weshalb Frischfleisch von älteren Futtertieren für die Chromversorgung wertvoller ist als Rohfleisch von Jungtieren.

Bei gesunden Tieren, die mit Barf ernährt werden, tritt ein Chrommangel normalerweise nicht auf. Hunde und Katzen mit Stoffwechselstörungen, zum Beispiel Diabetes, können einen Chrommangel aufweisen, der sich mit Gewichtsverlust, vermehrtem Wasserlassen und Verwirrtheit bemerkbar macht.